Boxentraining für Hund & Katz

Herzlich Willkommen!

Jeder von uns weiß, dass der Hund meistens dringend an eine Box gewöhnt werden muss. Allerdings vergessen die wenigsten, dass man auch eine Katze an die Box gewöhnen sollte. Denn: man braucht diese zumindest um zum Tierarzt zu fahren. Und dabei muss das Thema Box auch für eine Katze nicht unbedingt Stress bedeuten und sie kommt entspannter beim Tierarzt an.

Cat in the Box

Doch nicht nur für Tierarztbesuche ist so ein Boxentraining wichtig, sondern auch für den Alltag. Katzen sind zwar prinzipiell keine Tiere die gerne ihre Umgebung verlassen, manchmal ist dies aber nicht anders möglich. Zum Beispiel bei einem Umzug! Wenn die Katze die Box als Rückzugsort ansieht läuft auch ein Umzug viel entspannter.

Unterscheidung

Man kann, muss aber nicht, zwischen zwei Boxen unterscheiden. Einmal zum Beispiel jene Box die man im Alltag immer als Rückzugsort nutzt – also auch in den eigenen vier Wänden – und einmal jene, mit der man verreist. Im Falle eines Umzugs würde ich der Katze auf alle Fälle beide Boxen zur Verfügung stellen!

Boxentraining für Hund & Katz

Zu Hause würde ich für das Boxentraining einen Ort suchen, wo die Box auch außerhalb des Trainings offen (!) stehen bleiben kann, damit dein Haustier die Box als Rückzugsort nutzen kann.
Zunächst würde ich empfehlen, das Boxentraining dann zu machen, wenn Hund oder Katze müde ist. Man schickt sein Haustier dann in die Box, gibt ein paar Leckerlies rein, wartet bis diese weggegessen wurden und löst das ganze mit einem Auslösungswort wieder auf. Dieses Auflösungswort ist besonders wichtig, da man so dem Tier Bescheid gibt, wann die Situation aufgelöst ist und das Tier wieder machen kann was es möchte.
Im nächsten Schritt würde ich die Box schließen und ebenso wieder öffnen, bevor das Tier es merkt und versucht, aus Frust aus der Box raus zu kommen.
Als nächstes kann man damit beginnen, die Box immer öfter zu schließen und kurz Haushaltsdinge in Sichtweite des Tieres erledigen – aber bitte achte darauf, dass dein Tier keinen Stress in der Box bekommt! Die Box soll unbedingt positiv verknüpft werden – für Hund und Katz!

Bei Hunden macht es dann Sinn einen Schritt weiter zu gehen. Dies bedeutet, dass man das Sichtfeld des Hundes verlässt. Bei Katzen macht dies wenig Sinn da man im Normalfall nicht ihr Sichtfeld verlässt. Außer ihr wisst, dass ihr das vielleicht irgendwann tun werdet während sie in der Box ist – dann gilt es, auch das aufzubauen. Wichtig ist, dass man auch das kleinschrittig aufbaut – bei Hund & Katze. Das heißt, man sollte zuerst nur kurz außer Sicht gehen, und dann immer länger. Wichtig ist es, das Haustier erst aus der Box zu lassen, wenn es ruhig ist. Kommst du zum Beispiel nach einer Minute wieder zurück und dein Haustier liegt noch entspannt in der Box, geh unbedingt hin und belohne es – in der Box. Außerdem kannst du das Ganze dann auch auflösen, indem du die Box öffnest und dein Haustier frei gibst (auflösen).

Achtung: Boxentraining funktioniert nicht von heute auf morgen, ist aber extrem wichtig. Auch wenn wir das nicht hoffen, aber es kann auch sein, dass dein Vierbeiner irgendwann aufgrund einer OP viel Ruhe benötigt. Auch hier ist eine (größere) Box wunderbar.

Katzen-Hacks

Falls deine Katze bereits “schlechte” Erfahrungen mit der Box gemacht hat empfehle ich dir so vorzugehen, wie hier im Video. Also: Den Deckel erst einmal von der Box runterzunehmen! Zwinge deine Katze in keinem Fall in die Box sondern lasse sie selbst entdecken & belohne jede Annäherung (Click & Leckerlie).

Wichtig ist es außerdem wenn du mit deiner Katze wirklich außer Haus gehst (mit der Cat in the Box), dass du eine Decke drüber tust. Katze fühlen sich von zu vielen Eindrücken oft gestresst!

Bei Fragen melde dich einfach via Mail an lycheepoodle@yahoo.com & ich helfe dir und deinem Tier gerne beim Boxentraining!

Bis Bald,
eure Lychee mit Frauchen & Kiwi

3 Kommentare zu „Boxentraining für Hund & Katz“

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