Darum solltest du (k)einen Labrador haben

Herzlich Willkommen!

Im heutigen Gastbeitrag erzählt euch Kerstin von Flummi’s Diary mehr über den Labrador.

Labradore: die schlimmsten Vorurteile

Welche Rasse kämpft mit mehr Vorurteilen als der Labbi? Mir als stolze Labbi-Besitzerin fällt da gar keine ein: der Labbi saugt alles Essbare auf wie ein Staubsauger, suhlt sich in jeder Flüssigkeit die er finden kann und ist grundsätzlich und ohne Ausnahme dick! Diese Vorurteile hat wahrscheinlich jeder Labbi-Besitzer schon einmal gehört! Noch dazu stimmen viele der Vorurteile schlicht und ergreifend nicht. Wie das Leben mit Labrador wirklich aussieht und welche Vorurteile ganz und gar nicht zutreffen lest ihr hier in meinem „best of Vorurteile“: 

Vorurteil 1: Ein Labrador ist ein gemütlicher Familienhund

What? Wenn das nicht mal die größte Lüge in der Hundegeschichte ist. Das Schlimme daran: viele Menschen adoptieren einen Labbi, weil sie denken er wäre der perfekte Familienhund, der mit einem Garten und Kindern für immer glücklich sein wird. 

Nein, es tut mir furchtbar leid wenn ich euch enttäuschen muss, aber der Labrador ist vieles, aber definitiv kein gemütlicher Familienhund (ohne die passende Erziehung). Wer von euch Flummi schon kennenlernen durfte, oder unsere Stories auf Instagram verfolgt, weiß, dass Labradore vor allem eines sind: Jagdhunde.

Empfehlung: DAS Mini-EBook zum Anti-Jagd-Training.

Gezüchtet um geschossene Enten aus den Flüssen und Feldern zu apportieren und an den Jäger zurück zu bringen. Dazu mehr hier: Rasseportrait. Natürlich gibt es auch gemütlichere Gesellen als Flummi, aber Auslastung ist dennoch das A und O um einen entspannten Labrador in der Familie zu haben.

Wie Flummi täglich ausgelastet wird könnt ihr auf unserem Blog nachlesen!

Vorurteil 2: Ein Labrador ist ein wirklich dicker Hund

Ein Staubsauger? Ja! Dick? Nein, nicht unbedingt! Wie bei allen anderen Hunderasse spielt die Ernährung eine ganz wesentliche Rolle. Wenn ein Hund täglich seine Mahlzeiten bekommt, zwischendurch mit Hundekeksen gefüttert wird und auch bei Tisch noch mitessen darf, braucht man sich nicht über einen dicken Hund wundern. Der Unterschied zu einigen anderen Hunderassen ist, dass ein Labrador bewiesener Maßen teilweise über kein Sättigungsgefühl verfügt. Die University of Cambridge fand in einer Studie heraus, dass Labradore aufgrund eines Gens ihr Hunger- bzw. Sättigungsgefühl nicht regulieren können.

Darum fressen Labradore auch alles was sie finden können und für die Menschen des Labradors ist es umso wichtiger, auf das Fressverhalten, die Richtige Portionierung und das richtige Training zu achten. Ganz wichtig sollte daher immer ein gutes Anti-Giftköder-Training sein. Dick sein ist mit der richtigen Auslastung und den richtigen Essgewohnheiten daher nicht mehr als ein Vorurteil, oder sieht dieser Hund etwa dick aus? 😉 

Apropos Hundekekse: hier geht es zu den Rezepten für deinen Vierbeiner: Rezepte

Vorurteil 3: Ein Labrador ist wirklich einfach zu erziehen

Nehmt euch einen Labrador, das ist ein absoluter Anfängerhund bei dem man nichts falsch machen kann. Denkste! Mit Flummi habe ich wohl einen außerordentlich anspruchsvollen Labrador adoptiert, denn Flummi braucht mehr Erziehung und Konsequenz als viele andere Hunde die ich kennenlernen durfte. Sie hält mich täglich auf Trab und überprüft meine Konsequenz auch bei bereits erlernten Verhaltensmustern immer wieder. Auch bei unseren Labrador-Freunden ist die Erziehung nicht wirklich ein Zuckerschlecken: unser Hundefreund Nelio findet Leinenführigkeit grundsätzlich doof und übt sich als Zughund beim täglichen Spaziergang. Außerdem trickst er mit viel List und Geschick seine Besitzer immer wieder aus, um an sein Ziel zu kommen. Unseren anderen Labrador-Freund kennen wir aus der gemeinsamen Hundeschule, die er auch mit 3 Jahren (genauso wie wir) noch immer besucht. Versteht mich nicht falsch, weder sind Labbis „schwer erziehbar“, noch sind meine Bekannten unfähige Hundehalter. Doch eines steht fest, ein Labbi erzieht sich sicherlich nicht von alleine und konsequentes, liebevolles Training und Auslastung stehen an erster Stelle!

Wie dein Hund trotz aller Vorurteile lernt auf dich zu achten, lernst du hier!

Vorurteil 4: Ein Labrador liebt jede erdenkliche Dreckpfütze

Wasserratte JA! Dreckpfützen – nein danke! Okay, wohl gemerkt ist es ein Vorurteil, dass auf viele Labradore da draußen zutrifft, aber eben nicht auf alle, denn Flummi hasst Schlamm, Dreck und generell alles wo man schmutzig werden kann. Andere Hunde lieben Dreckpfützen und suhlen sich darin, oder wuzeln ihren Körper durch erdige Felder. Meine Flummi ist da anders, sobald die Pfoten dreckig sind, geht sie noch bevor wir den Heimweg antreten in den Fluss baden, um ja sauber zuhause anzukommen. Sie ist halt wirklich eine richtige Diva! Ich muss gestehen, praktischer könnte es für mich nicht sein! 😉

Das war Kerstin’s best of der Vorurteile gegenüber der Rasse Labrador! Habt ihr noch mehr Vorurteile für diese prächtige Hunderasse auf Lager? Hinterlasst mir gerne ein Kommentar oder schaut auf unserem Instagram-Account vorbei und diskutiert dieses tolle Thema unter dem neuesten Post! 🙂 

Liebe Grüße,

Kerstin & Flummi

Über Flummi’s Diary

Kerstin ist nicht nur stolze Hundemama der Labrador-Hündin Flummi sondern auch Hundetrainerin in Ausbildung! Auf ihrem Blog Flummi’s Diary schreibt sie über das Leben mit Hund und Karriere und stellt ihre besten DIY’s für Hunde vor.

Besucht sie doch und lasst gerne ein Like oder Kommentar für die beiden da: 

Blog: www.flummisdiary.at

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1 Kommentar zu „Darum solltest du (k)einen Labrador haben“

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