Schüchterne Tiere: so ist der Alltag

Herzlich Willkommen!

Alle von euch wissen es wahrscheinlich: meine Hündin Lychee und meine Katze Kiwi sind extrem schüchtern. Daraus resultierend sind sie auch in vielen Situationen sehr unsicher und als Mensch muss man erst lernen, damit umzugehen.

Woran erkennt man ein unsicheres Tier?

Ein Tier ist in einer ihm bekannten Situation zurückhaltend, vorsichtig und / oder zögernd. Allerdings kann ein Tier hier noch uneingeschränkt und auch kompetent handeln (im Gegensatz zu ihm Angst machenden Situationen). Man erkennt im Prinzip hier vor allem an der Körpersprache, dass das Tier unsicher ist.

An dieser Stelle, und weil ich den Blogposttitel eben bewusst so gewählt habe, möchte ich auch noch das Wort “Schüchtern” definieren: Schüchtern bedeutet, scheu, zaghaft und anderen gegenüber gehemmt zu sein.

Der Alltag mit schüchternen Tieren

Wichtig ist zunächst, dass wir die Unsicherheiten dieser Tiere erkennen. Dann ist es wichtig, dass aus der Unsicherheit keine Angst wird. Aus Unsicherheit kann nämlich Angst werden, wenn das Tier in der jeweiligen Situation zu viele negative Erfahrungen macht.

Aus der oben genannten Beschreibung lässt sich ableiten, dass Flooding der denkbar schlechteste Weg ist, um mit schüchternen Tieren zu arbeiten. Flooding bedeutet, dass man das Tier reizüberflutet ohne auf die Unsicherheit oder Angst einzugehen.

Daraus resultierend gibt es natürlich Trainingsformen, um an der Unsicherheit von Tieren zu arbeiten. Nämlich die Gegenkonditionierung und die Desensibilisierung. Beide Möglichkeiten wurden in meinem Webinar “Ängstlicher / Unsicherer Hund: Das Training” mit Beispielen erklärt. Das Webinar wird es in jedem Fall wieder geben – falls du dich bereits anmelden möchtest sende mir einfach eine Mail an info@pfoetchentraining.com mit dem Begriff “Webinar Ängstlicher / Unsicherer Hund”. Das Training kann auch bei Katzen umgesetzt werden.

Ebenso wichtig ist aber, dass man Situationen lernt gemeinsam zu meistern. Vor allem Managementmaßnahmen sind wichtig. Dazu zählen: Schlecken, Kauen, Boxen als Rückzugsort, Deckentraining, Thundershirts, Kuscheln, uvm.

Außerdem wichtig ist, dass man als Mensch überhaupt keinen Druck ausübt und den Tieren gegenüber Verständnis zeigt. Dies fördert auch die Bindung.

Wie erkennt man Unsicherheit bei Hund oder Katze?

Hunde und Katzen kommunizieren naturgemäß über ihre Körpersprache. Deshalb ist es umso wichtiger, diese einerseits zu erkennen, andererseits aber auch richtig zu interpretieren.
Deshalb habe ich mir für den Juli 2020 natürlich etwas überlegt: nämlich zwei Webinare speziell zur Körpersprache; einmal für HundebesitzerInnen, einmal für KatzenbesitzerInnen.

Bis Bald,
eure Lychee mit Frauchen & Kiwi

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