Ernährung und Verhalten bei der Katze – Teil 2

Herzlich Willkommen!

Auch die Ernährung trägt einen wesentlichen Teil dazu bei, dass sich das Verhalten der Katzen verändern kann.

Symptome wenn die Ernährung nicht stimmig ist.

Eine nicht ausgewogene Ernährung, zeigt sich nicht nur optisch, sondern es überträgt sich auch auf das Gemüt der Katze.
Optisch kann z.B. das Fell ein Indikator sein, es wirkt z.B. stumpf und strähnig. Leidet deine Katze unter Durchfälle, zeigt häufiges Kratzen und übertriebenes Lecken, sie ist sehr ruhig oder aber eher kratzbürstig, können das Indizien sein, dass die Fütterung nicht optimal ist.

Solltet ihr also solche eine Veränderung feststellen, sucht bitte zusätzlich immer einen Tierarzt aufsuchen der eure Katze auf mögliche Erkrankungen untersucht und schaut euch aber dennoch die Ernährung eures Vierbeiners mal genauer an, vielleicht lässt sich hier etwas optimieren.

Unverträglichkeiten- & Allergien

Auch Katzen können Unverträglichkeiten und Allergien bekommen und reagieren z.B. darauf mit vermehrten Erbrechen, Juckreiz, Leckekzemen, Durchfall usw. 
Oftmals ist es nur schwer herauszufinden ob es an den Futterkomponente oder doch an den Umweltreizen liegt.
Aber dennoch kann über das Futter, mittels einer Ausschlussdiät herausgefunden werden, bitte nur unter professioneller Aufsicht, was deine Katze verträgt oder was eben nicht wenn es direkt um das Futter geht.
Und wenn die oben genannten Symptome dauerhaft vorhanden sind, dann ist das wirklich eine sehr unangenehme Belastung für deine Katze. Nicht zu verkennen wenn sie dadurch genervt und gereizt reagiert.

Falsche Zusammensetzung-/ fehlende Inhaltsstoffe

Auch kann eine Unter-/Überernährung von bestimmten Bestandteilen ein Problem sein.
Gerade was die Dosierung von Vitaminen und Mineralstoffen angeht. Wenn hier nicht abwechslungsreich gefüttert wird, kann es schnell zu körperlichen Problemen führen und somit auch am Wohlbefinden der Katze nagen.

Die Zusammensetzung der Fertigfuttersorten sind sehr unterschiedlich und es empfiehlt sich möglichst hochwertig zu füttern und die Futtersorten, die gleichwertig sind abzuwechseln. Hinzu kommt, dass das Futter möglichst wenig Füllstoffe enthält wie Getreide (Kartoffeln, Mais, Reis), Pansen, Lunge, Luftröhre, Euter. Denn einige von ihnen stehen auch unter Verdacht Allergien auszulösen.
Die BARFer unter euch, sollten sich z.B. am Beutetierkonzept orientieren und entsprechend danach die Fütterung zusammenstellen.
Aber natürlich auch auf die Besonderheiten einer Katze achten und wo nötig mit Zusatzpräparten oder sogar mit Komplettpräparten arbeiten.

Kot-Beschaffenheit

Wer kennt es nicht, hat man erstmal Magen-Darmbeschwerden, dann ist es wirklich sehr unangenehm, somit auch für unsere Katzen.
Es krampft im Bäuchlein, sie sind wie aufgebläht und es grummelt, so wird sich die Katze eher schonend verhalten und weniger aktiv unterwegs sein.
Je nach dem was also in den Napf kommt, kann auch der Darm ganz schön zu kämpfen haben und das Resultat zeigt sich entsprechend im Katzen-WC.
Von Schleimauflagerungen, Blut im Stuhl, breiig, Durchfall bis hin zum Knochenkot, einiges ist möglich. Es kann mal auftreten oder bei dauerhaften Fehlfütterung sich dahin entwickeln.
Alles kann aus einer falschen Ernährung her resultieren oder auch eine ernsthafte Krankheit vorliegen.
Sollte deine Katze immer wieder unterschiedlichen Kotkonsistenzen aufweisen, empfehle ich dir dein Tierarzt aufzusuchen.

Parasiten

Auch bei Parasitenbefall kann es zu sehr unangenehmen Durchfällen kommen. Es muss also nicht nur an der Fütterung liegen, sondern dein Vierbeiner hat sich Mitbewohner zugelegt, die ihr Unwesen treiben.

Bitte sucht hier ebenfalls euren Tierarzt auf der deine Katze darauf untersuchen und wenn nötig behandeln kann.

Über-/Untergewicht

Damit es gar nicht erst zu einem Übergewicht kommt, sollte rein prophylaktisch auf das Gewicht geachtet werden um unnötige Erkrankungen des  Muskel-und Skelettsystems zu vermeiden.
Stellst du nun jedoch fest, deine Katze ist sehr knochig, sehr leicht oder doch schon ein kleiner Garfield und du kannst die Rippen nicht mehr fühlen, dann empfehle ich dir auch hier deinen Tierarzt aufzusuchen. 

Dein Tierarzt, ein Ernährungsberater und eventuell sogar einem Physiotherapeuten können dir dabei helfen, dass deine Katze wieder zunimmt oder abnimmt. Bitte niemals einfach drastisch die Futtermenge umstellen, Komponenten einfach weglassen und niemals mit zu viel Bewegung beginnen. Wichtig ist immer, dass deine Katze ganzheitlich angeschaut wird, ein Therapieplan erstellt wird und eine langsame aber dafür schonende Gewichtsabnahme oder Zunahme stattfindet. Denn wird die Gewichtsveränderung zu schnell und hart eingeführt, kann dies ebenfalls gesundheitlich Probleme mit sich führen.

Hat meine Katze Gewichtsprobleme?

Kannst du die Rippen ohne viel Druck mit deinen Fingerkuppen ertasten? 
Hat dein Katze eine Taille?
Fällt es deiner Katze leicht sich fortzubewegen oder liegt sie lieber viel rum oder klettert kaum noch den Kratzbaum hoch?
Eventuell fallen ihr die Bewegungen schwer und deine Katze hat schon Schmerzen? 

Je nach dem wie fortgeschritten das Über-/Untergewicht ist und vielleicht auch schon Krankheiten des Bewegungsapparates vorhanden sind, lässt die einen oder andere Katze auch aggressiv werden.

Wie du merkst, kann das Wesen einer Katze durch die unterschiedlichsten Faktoren verändert werden.

Liegt keine ausgewogenen Ernährung vor, schleichen sich immer mehr körperliche Probleme ein, welche sich dann wiederum durch die Laune deiner Katze bemerkbar werden.

Hier geht es zu Teil 1

Bis Bald,
Deine Gastautorin Evelyn von miJaki-Ernährungscoach

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