CBD & das Immunsystem bei Seniortieren – Was steckt wirklich dahinter?

Wer ein älteres Tier zu Hause hat, kennt das Gefühl: Man würde alles tun, um dem geliebten Vierbeiner das Leben ein bisschen leichter zu machen. Ich möchte heute eine Geschichte aus meinem Bekanntenkreis teilen, die mich sehr bewegt hat – und danach erklären, was wissenschaftlich hinter der Wirkung von CBD auf das Immunsystem älterer Tiere steckt.

Eine Katze, die wieder fressen konnte

„Eine gute Bekannte von mir hat eine Seniorkatze, die mit starken Zahnschmerzen kämpfte. Eine Operation war aufgrund des hohen Alters der Katze schlicht zu riskant. Als letzten Ausweg probierten wir CBD Öl aus – und die Veränderung war kaum zu glauben: Die Katze, die kaum noch Futter angerührt hatte, begann wieder zu fressen. Für mich war das der Moment, an dem ich tiefer in die Wissenschaft hinter CBD eintauchen wollte.“

Was passiert im Körper, wenn Tiere älter werden?

Mit zunehmendem Alter verändert sich das Immunsystem von Hunden und Katzen grundlegend. Wissenschaftler sprechen von sogenannter Immunoseneszenz – das ist der altersbedingte Rückgang der Immunfunktion. Konkret bedeutet das:

  • Die Immunabwehr reagiert langsamer und weniger präzise auf Krankheitserreger
  • Chronische, unterschwellige Entzündungen nehmen zu (Stichwort: „Inflammaging“)
  • Gelenke, Organe und das Nervensystem leiden stärker unter oxidativem Stress
  • Schmerzen, die für junge Tiere noch gut kompensierbar wären, werden für Seniortiere zur echten Belastung

Kurz gesagt: Das Gleichgewicht im Körper gerät aus den Fugen – und genau hier setzt CBD an.

Das Endocannabinoid-System – die körpereigene Schaltzentrale

Hunde, Katzen und Menschen haben alle ein sogenanntes Endocannabinoid-System (ECS). Dabei handelt es sich um ein körpereigenes Regulationssystem, das eine Art Schaltzentrale zwischen Körper und Gehirn darstellt.

Das ECS besteht aus:

  • Endocannabinoiden – körpereigene Botenstoffe, die der Körper selbst produziert
  • Rezeptoren – vor allem CB1 (hauptsächlich im Nervensystem) und CB2 (hauptsächlich im Immunsystem und in Organen)
  • Enzymen, die die Cannabinoide wieder abbauen

Das ECS reguliert unter anderem Schmerz, Entzündungsreaktionen, Stimmung, Schlaf und die Immunantwort. Im Alter, oder unter Stress, kann die körpereigene Produktion von Endocannabinoiden nachlassen. Externe Cannabinoide wie CBD können dann unterstützend einspringen.

Wie wirkt CBD auf das Immunsystem älterer Tiere?

CBD (Cannabidiol) ist ein nicht-psychoaktiver Wirkstoff der Hanfpflanze, der über CB2-Rezeptoren auf das Immunsystem wirken kann. Die aktuelle Forschungslage zeigt einige interessante Ansätze:

Entzündungshemmung: CBD kann entzündungsfördernde Botenstoffe (sogenannte Zytokine) modulieren. Das ist besonders relevant für Seniortiere, bei denen chronische Entzündungen – zum Beispiel bei Arthrose oder Zahnerkrankungen – eine große Rolle spielen.

Antioxidative Eigenschaften: Oxidativer Stress beschleunigt den Alterungsprozess auf Zellebene. CBD kann als Antioxidans wirken und so die Zellen vor vorzeitigem Verschleiß schützen.

Schmerzregulation: Über CB1-Rezeptoren im Nervensystem kann CBD die Schmerzwahrnehmung beeinflussen – ohne die betäubende Wirkung herkömmlicher Schmerzmedikamente.

Wichtig: Die Forschung zu CBD bei Tieren steckt noch in den Kinderschuhen. Die vorhandenen Studien sind vielversprechend, aber noch nicht ausreichend, um medizinische Heilsversprechen zu machen. CBD ist kein Ersatz für tierärztliche Behandlung, sondern kann eine ergänzende Unterstützung sein.

Besonderheit Katze: Bitte Vorsicht bei der Dosierung!

Katzen unterscheiden sich in ihrem Stoffwechsel erheblich von Hunden und Menschen. Sie besitzen weniger bestimmter Leberenzyme (UGT-Enzyme), was die Verstoffwechselung mancher Substanzen verlangsamt. Deshalb gilt:

  • Immer ein speziell für Katzen formuliertes CBD Öl verwenden (niedrigere Konzentration, angepasster Träger)
  • Sehr niedrig dosieren und langsam steigern
  • Im Zweifel immer vorher mit dem Tierarzt sprechen – besonders bei Tieren, die bereits Medikamente bekommen

Was CBD kann – und was nicht

CBD ist kein Allheilmittel. Es kann unterstützen, lindern und das Wohlbefinden verbessern, aber es heilt keine Erkrankungen. Gerade bei Seniortieren, die auf Medikamente angewiesen sind, ist tierärztliche Rücksprache unverzichtbar. Was es kann: die Lebensqualität in den letzten Jahren deutlich positiver gestalten.

Meine Empfehlung: Swiss FX CBD Öl für Katzen & Hunde

Für die Seniorkatze in meinem Bekanntenkreis hat sich das CBD Öl Katze von Swiss FX bewährt. Es ist speziell für Katzen entwickelt, mit 3% CBD in einer katzengerechten Konzentration – und kommt aus Schweizer Bio-Qualität ohne Zusatzstoffe.

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Selbstverständlich gibt es auch CBD Öle für Hunde – sogar mit Hühnergeschmack!

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Swiss FX. Meine Meinung bleibt dabei stets meine eigene.

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